Rechtsmittel

Zu den Rechtsmitteln zählen Beschwerden, Berufung und Revision. Auch dem Opfer einer Straftat stehen über die Nebenklage Rechtsmittel zu, wenn ein Nebenklagedelikt vorliegt. Kommt es nicht zu einer Verurteilung oder entspricht die Verurteilung nicht den Vorstellungen des Opfers, kann der Nebenklagevertreter Rechtsmittel gegen die Entscheidung des Gerichts einlegen.

Damit hier alle Rechte des Opfers gewahrt werden, ist es wichtig, so früh wie möglich einen auf Strafrecht spezialisierten Anwalt einzuschalten. Der versierte Nebenklageanwalt hat in der Hauptverhandlung bereits die Rechtsmittelmöglichkeiten im Kopf, schafft schon während der Hauptverhandlung die Voraussetzungen und kann so innerhalb der kurzen Rechtsmittelfristen reagieren.

Wenn der Angeklagte ins Rechtsmittel geht

Auch dem Angeklagten und seiner Verteidigung stehen Rechtsmittel gegen die Verurteilung zur Verfügung. Wenn diese ausgeschöpft werden, kann dies weitere Gerichtsprozeße zur Folge haben und sich über Jahre hinziehen. Hier ist ein Fachanwalt für Strafrecht von Vorteil, der sich mit der Verteidigung ebenso gut auskennt wie mit der Opfervertretung. Nur so kann eine optimale Begleitung gewährleistet werden.